Pressemitteilung - Wählergemeinschaften beantragen Impfbus für den Kreis Kleve

Pressemitteilung - Wählergemeinschaften beantragen Impfbus für den Kreis Kleve

Die Kreistagsgruppe der Vereinigten Wählergemeinschaften hat im Kreistag einen Antrag gestellt
der die Einführung eines Impfbusses im Kreis Kleve vorsieht.

Zahlreiche Bürger/Bürgerinnen haben sich an die Wählergemeinschaften gewandt und bemängelt,
dass sie den Standort des Impfzentrums in Kalkar, gerade für die Personen aus den
Südkreiskommunen, für unglücklich halten. „Fehlende Anbindung des ÖPNV´s und die Anfahrtszeit
von teilweise über 1 Stunde, Aufenthaltszeit und Rückweg von 1 Stunde halten viele für
unzumutbar, besonders für ältere Mitbürger“, sagt der Vorsitzende Ralf Janssen. „Durch die mobile
Lösung eines Impfbusses, würden wir ein zusätzliches Angebot bereitstellen, dass nicht nur jetzt
für ältere Mitmenschen von Vorteil wäre, sondern auch später, wenn die restliche Bevölkerung
geimpft wird“, so der Vorsitzende der Wählergemeinschaften im Kreistag Kleve weiter.
Der Bus kann bei einem Busunternehmen geliehen und zu einem medizinischen Impfbus
umgerüstet werden. Er kann in den einzelnen Kommunen zentral oder an schlecht durch den
ÖPNV angebundenen Ortschaften jeweils im Wechsel stehen und eingesetzt werden. Vorab sollten
Termine vergeben werden. Ob in Zusammenarbeit mit dem Einwohnermeldeamt vor Ort oder über
die Hotline des Kreisgesundheitsamtes. Die Wartezeiten der betroffenen in einer Warteschleife der
Hotline könnte somit zudem deutlich reduziert werden. Lange Anfahrtswege und Wartezeiten für
die Impfung würden auf das nötigste reduziert.

„Die Wählergemeinschaften haben sich auch über die Ausstattung Gedanken gemacht. Demnach
sollte am vorderen Eingang zum Bus ein Zelt aufgestellt werden. Hier erfolgt ein kurzer
Datenabgleich und eine Desinfektion, bevor der Bürger im Inneren des Busses eine Impfaufklärung
erhält. Danach geht es in den mittleren Bereich, in der die Impfung stattfindet. Im hinteren Bereich
erfolgt die Nachkontrolle bzw. Ruhephase. Nach dieser Phase verlassen die Betroffenen den
Impfbus durch den Hintereingang“, so Kreistagsmitglied Patricia Gerlings-Hellmanns.
Wir erhoffen uns zudem, dass durch die schnelle Erreichbarkeit eines Impfbusses vor Ort die
Impfbereitschaft steigt. Bereits in den 60er Jahren gab es Impfbusse. In anderen Bundesländern
z. B. in Sachsen werden für Corona-Impfungen wieder Impfbusse eingesetzt.

Artikel Lokalklick vom 1. Februar 2021

Artikel in der RP vom 3. Februar 2021

Artikel in der NRZ vom 4. Februar 2021

Artikel in der RP vom 15. Februar 2021

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